Gemeinsamer Kampf gegen Rechtspopulismus darf nicht nachlassen

6. Juli 2015 | Themenbereich: Justiz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Zunehmender Rechtspopulismus befeuert extremistische Ansichten. Ich begrüße es, dass sich mit der Nordkirche ein wichtiger Partner an der Seite der Demokraten im Kampf gegen Extremismus steht. Die vergangenen Diktaturen auf deutschem Boden haben gezeigt, dass Extremismus zu Unrecht und Verfolgung führt. Die Demokratie dagegen hat uns Frieden und Freiheit ermöglicht. Darum haben wir keinen Platz für Extremismus. Denn jede Form von Extremismus schränkt uns in Frieden und Freiheit ein“, sagte Justizministerin Kuder anlässlich der Eröffnung des 2. Forums „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“ in Güstrow. Justizministerin Kuder ist auch zuständig für Kirchenangelegenheiten.

„Es bleibt unsere vorrangige Aufgabe, die Demokratie zu verteidigen. Wir müssen die Menschen jeden Tag aufs Neue davon überzeugen, dass die Toleranz der Schlüssel für ein erfolgreiches Miteinander ist. Dazu gehört auch die Hilfsbereitschaft. Das Elend auf der Welt und die daraus resultierende Fluchtwelle muss uns eine menschliche Verpflichtung sein. Diejenigen, die bei uns Schutz und eine lebenswerte Perspektive suchen, müssen auch von uns unterstützt werden. Das sind wir der Welt auch 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg schuldig“, sagte die Ministerin.