Land steht bei Innerer Sicherheit gut da

30. Juni 2015 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenminister Roger Lewentz hat den Mitgliedern der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und der Hilfsorganisationen für ihr meist ehrenamtliches Engagement gedankt. „Unser Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz lebt von den tausenden ehrenamtlich Engagierten beim Rettungsdienst, der Feuerwehr oder dem Technischen Hilfswerk“, sagte Lewentz beim traditionellen Empfang des Innenministers auf dem Rheinland-Pfalz-Tag am Samstag in Ramstein-Miesenbach. Gleichzeitig dankte der Minister den Polizistinnen und Polizisten im Land für ihren engagierten Einsatz. „Zu Recht ist die Angst, Opfer einer Straftat zu werden, unter den Rheinland-Pfälzern mit 21 Prozent so gering wie in keinem anderen Bundesland“, so Lewentz.

Der Minister betonte, dass für die Landesregierung die Förderung der Inneren Sicherheit hohe Priorität habe. „Wir haben nicht umsonst die Neueinstellungen bei der Polizei in diesem Jahr auf 475 und im kommenden Jahr auf 500 angehoben und nach den Terroranschlägen von Paris 1,6 Millionen Euro in die Optimierung der Ausrüstung unserer Spezialkräfte investiert.“ Auch die Unterstützung des Feuerwehrwesens sei der Landesregierung ein wichtiges Anliegen. Das Land habe in den Jahren 2011 bis 2015 rund 65 Millionen Euro Fördermittel für die Kommunen zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde damit der Bau von Feuerwehrhäusern, neue große Einsatzfahrzeuge und kleinere Einsatzfahrzeuge durch Pauschalförderung an die Landkreise. „In der Förderung des kommunal geprägten Feuerwehrwesens sieht die Landesregierung eine Daueraufgabe“, sagte Lewentz.

Besonders die gute Zusammenarbeit zwischen den Behörden mit Sicherheitsaufgaben und den US-Stationierungskräften hob Minister Lewentz in Ramstein-Miesenbach hervor: „Die Streitkräfte erfüllen eine wichtige Aufgabe für den Arbeitsmarkt und die regionale Wirtschaft in Rheinland-Pfalz. Immerhin leben derzeit rund 56.000 US-Soldaten, Zivilisten und Familienmitglieder bei uns und rund 7.500 Rheinland-Pfälzer sind bei den US-Streitkräften beschäftigt.“