Einsatz in Elmau muss korrekt abgerechnet werden!

23. Juni 2015 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

„Unsere Kolleginnen und Kollegen haben in Elmau eine Spitzenleistung abgeliefert und müssen jetzt schachern und klagen, damit ihre Einsatzstunden anerkannt werden, das ist unwürdig und ungerecht!“ Mit deutlichen Worten hat der DPolG-Bundesvorsitzende den Fraktionschefs von CDU und CSU ins Gewissen geredet. Wenn die Union mit ihrem Markenkern Innere Sicherheit Punkten wolle, müsse sie die Polizistinnen und Polizisten, die im Einsatz ihre Köpfe hinhalten anständig behandeln, die jetzige Diskussion sei genau das Gegenteil. Es dürfe nicht sein, so Wendt weiter, dass in manchen Ländern 1:1 abgerechnet werde und in anderen nicht.

Weiteres Thema der Konferenz in Magdeburg waren die Wohnungseinbrüche, die dramatische Steigerungsraten aufwiesen. Wendt:“ wir müssen erheblich größere Anstrengungen unternehmen, als den Menschen Zuschüsse für Ihre Fenstersicherungen zu zahlen. Die Polizei muss mit moderner Technik und ausreichendem Personal ausgestattet sein, um umherreisenden Einbrecherbanden zuvor zu kommen und rechtzeitig einzuschreiten. Geeignete Computerprogramme zur ziemlich präzisen Vorhersage dieser Delikte müssten weiterentwickelt werden, außerdem müssen Kriminalitätsbekämpfung und Verkehrsüberwachung gemeinsam organisiert werden, um Reiserouten und Fluchtwege schneller zu entdecken. Rainer Wendt:“Einbrüche sind eine Volksseuche, die mit vielen Therapien bekämpft werden müssen, da helfen einfache Maßnahmen nicht, sonst bleibt Deutschland ein Einbrecherparadies!“