Niedersächsische Polizei kann bei Einsätzen zukünftig auf „Spuckschutz“ zurückgreifen

22. Juni 2015 | Themenbereich: Niedersachsen, Polizei | Drucken

Ob bei Großdemonstrationen oder bei Fußballspielen: Es kommt bei Polizeieinsätzen immer wieder zu Spuckattacken gegenüber den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten. Das birgt nicht zuletzt auch erhebliche gesundheitliche Risiken. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport reagiert darauf und führt nunmehr einen „Spuckschutz“ ein.

Dazu erklärte der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius: „Spuckattacken sind nicht nur ein Ausdruck von Aggression, sie können auch erhebliche gesundheitliche Folgen nach sich ziehen, von einer Erkältung bis zu Hepatitis-C. Mit den Spuckmasken können sich unsere Polizistinnen und Polizisten auch vor gefährlichen Krankheiten schützen. Außerdem ist der Ekelfaktor für sie nicht mehr ganz so extrem.“

Bei dem ausgewählten Modell handelt es sich um Halbschutzmasken aus der Notfall- und Katastrophenmedizin mit der Schutzklasse 3. Diese bietet den höchstmöglichen Schutz vor der Ansteckung mit Viren, Bakterien und Pilzsporen. Die Spuckschutzmasken sind für die Polizeibehörden für ca. 5 Euro pro Stück beim Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) käuflich zu erwerben.

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