Innenminister lädt Arbeitgeber und Feuerwehren zum Spitzengespräch – Zusammenarbeit weiter ausbauen

19. Juni 2015 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Hessen | Drucken

Wie können die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige in Hessen weiter verbessert werden? Darüber haben Innenminister Peter Beuth und Vertreter des Landesfeuerwehrverbands, der Arbeitgeberverbände, der Kreise und Kommunen, der Industrie- und Handelskammern sowie des Handwerks beraten. Das heutige Spitzengespräch diente der Vorbereitung eines Arbeitgebergipfels, der sich im Herbst 2015 mit dem Thema beschäftigen wird.

Innenminister Peter Beuth erklärte: „Der Brandschutz in Hessen wird flächendeckend von Freiwilligen Feuerwehren sichergestellt. Insgesamt stehen rund 73.000 ehrenamtliche Einsatzkräfte rund um die Uhr zur Verfügung. Wir wollen gemeinsam mit Feuerwehren und Arbeitgebern noch in diesem Jahr ein Maßnahmenpaket schnüren, das die unverzichtbare ehrenamtliche Arbeit zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt und gleichzeitig den berechtigten Interessen der hessischen Unternehmen Rechnung trägt.“

Die Sicherstellung des Brandschutzes sei eine gemeinsame Aufgabe der Feuerwehren, der Kommunen und der Politik. Arbeitgeber könnten hierbei einen wertvollen Beitrag leisten. Ziel bis zum Arbeitgebergipfel sei es, die unterschiedlichen Bedingungen für ehrenamtlich tätige Feuerwehrleute in Hessen zu identifizieren und gleichzeitig die individuellen Bedürfnisse der Betriebe zu beleuchten, in denen die freiwilligen Feuerwehrangehörigen hauptberuflich beschäftigt sind.

„Das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Feuerwehren ist gut. Viele Unternehmen unterstützen bereits gezielt die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren. An den Stellen, wo unterschiedliche Belange jedoch kollidieren, wollen wir ansetzen. Mit unseren Gesprächen werden wir die Zusammenarbeit weiter ausbauen und Maßnahmen umsetzen, von welchen Arbeitgeber und Feuerwehren gleichermaßen profitieren“, so der Minister.