Gefährdungslagen bei Großveranstaltungen: Bundeskriminalamt informiert Wirtschaft

29. Mai 2015 | Themenbereich: Bundeskriminalamt, Bundespolizei | Drucken

Rund 40 Sicherheitsverantwortliche aus verschiedenen Wirtschaftsunternehmen informierten sich heute beim Bundeskriminalamt (BKA) über das Thema „Globalisierung und Großveranstaltungen“. Auch mit Blick auf den bevorstehenden G7-Gipfel im bayerischen Elmau bot die Veranstaltung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit, sich über Gefährdungslagen im Zusammenhang mit Großveranstaltungen zu informieren.

Neben der Darstellung der nationalen Gefährdungslage berichtete eine Vertreterin von EUROPOL über politisch motivierten Extremismus in Europa.

Zudem standen Agitationsmöglichkeiten auf der Agenda, die sich extremistisch motivierten Tätern aufgrund technologischer Entwicklungen bieten. So wurden beispielsweise mögliche Gefahren, die von unbemannten Luftfahrtsystemen, sogenannten Drohnen, ausgehen können, einschließlich entsprechender Abwehrmaßnahmen erörtert.

Peter Henzler, Vizepräsident beim BKA, hält die Konferenz für einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftsschutz in Deutschland: „Die Wirtschaftstagung gehört zu einer seit Jahren etablierten Veranstaltungsreihe des BKA für Wirtschaftsvertreter. Sie ist ein wichtiger Baustein unserer strategischen Partnerschaft mit deutschen Wirtschaftsunternehmen – ein integraler Bestandteil unserer ganzheitlichen Strategie der Kriminalitätsbekämpfung.“

Die jährliche Wirtschaftskonferenz des BKA findet bereits zum 11. Mal statt. Jedes Jahr steht ein aktuelles Thema im Mittelpunkt der Veranstaltung.