Im Kampf gegen Cybermobbing sind viele Akteure gefordert

28. Mai 2015 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenstaatssekretärin Heike Raab hat zu einem entschlossenen Vorgehen gegen Cybermobbing aufgerufen. „Eltern, Lehrer und Schüler sind gleichermaßen gefordert, Cybermobbing frühzeitig zu erkennen und schon in Ansätzen zu verhindern“, sagte Raab bei der Fachtagung Cybermobbing am Mittwoch in Mainz. Auf Einladung der Leitstelle „Kriminalprävention“ im Innenministerium informierten sich Pädagoginnen und Pädagogen, Aktive aus der Jugendarbeit, Angehörige der Polizei und andere Multiplikatoren der Medienbildung über Möglichkeiten sowie erfolgreiche Beispiele der Prävention und Intervention.

Die Ausrichtung der Fachtagung zeigte, dass das Thema Cybermobbing neben der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit auch einen Schwerpunkt der polizeilichen Präventionsarbeit bildet. Die Vorträge informierten über rechtliche Aspekte und Straftatbestände ebenso wir über aktuelle Präventionsprogramme und Initiativen.
„Wichtig ist die Verantwortung jeden Einzelnen. Wer Zeuge von Cybermobbing wird, sollte nicht wegsehen, sondern dem Opfer seine Unterstützung anbieten. Täter müssen mit ihrer Straftat konfrontiert und zur Rechenschaft gezogen werden“, betonte Staatssekretärin Raab.