Polizeipräsident Hubert Wimber zu Gast an der Deutschen Hochschule der Polizei

20. Mai 2015 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Polizei | Drucken

Kurz vor Eintritt in den Ruhestand besuchte Polizeipräsident Wimber die Deutsche Hochschule der Polizei. Im Gespräch mit dem Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Hans Jürgen Lange, stand aber weniger der Blick zurück in die Vergangenheit im Mittelpunkt als vielmehr der Blick in die Zukunft polizeilicher Sicherheitsarbeit. Die Herausforderungen sind vielfältig, so dass weltpolitische Ereignisse in einer global vernetzten Welt auf allen Ebenen polizeilicher Arbeit spürbar werden. Die DHPol hat als universitäre Hochschule der Polizei andere Herausforderungen zu meistern als das Polizeipräsidium Münster, beide verbindet jedoch das Erfordernis, flexibel auch die sich wandelnden Rahmenbedingungen polizeilicher Aufgabenerledigung zu reagieren. Die DHPol stellt sich durch ein reformiertes Curriculum des Masterstudiengangs auf die zukünftigen Aufgaben der polizeilichen Führungsarbeit ein.

Polizeipräsident Wimber unterstrich die gute Zusammenarbeit mit der Hochschule der Polizei und betonte die Notwendigkeit des Praxistransfers in der wissenschaftli-chen Forschungsarbeit. „Als Polizeipräsidium vor Ort können wir flexibel und unbürokratisch reagieren“, resümierte der scheidende Polizeipräsident. „Diese seit Jahren bewährte, effektive und effiziente Zusammenarbeit wird mein Nachfolger sicherlich fortsetzen.“ Hubert Wimber hat in knapp 18 Jahren als Behördenleiter die Entwicklung der Polizei stets kritisch und konstruktiv begleitet. Er wird sich auch nach seiner aktiven Laufbahn mit seinen vielfältigen Erfahrungen und Ideen einer modernen Polizei in die Forschungen der Hochschule einbringen.