Wasserschutzpolizeirevier Brunsbüttel in neuem Dienstgebäude

5. Mai 2015 | Themenbereich: Polizei, Schleswig-Holstein | Drucken

Die Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein wird auch nach der Organisationsreform ihre Kernaufgaben ohne Einschränkungen erfüllen. „“Die Beamten werden den Bootspräsenzdienst, die Schiffs- und Gefahrgutkontrollen beispielsweise in Travemünde und auf dem Nord-Ostseekanal, in Schleusen und Häfen sowie alle weiteren schifffahrtspolizeilichen Aufgaben weiterhin ohne Abstriche wahrnehmen““, sagte Innenminister Stefan Studt am Montag (4. Mai) bei der Eröffnung des neuen Dienstgebäudes des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen). Der Vermieter des Gebäudes hat dazu einen ehemaligen Lebensmittelmarkt auf einer Fläche von 677 Quadratmetern für polizeiliche Zwecke umgebaut. Die Dienststelle an der westlichen Zufahrt zum Nord-Ostsee-Kanal (NOK) und mit Fahrtrichtung Elbe nach Hamburg und der Nordsee nehme eine zentrale Rolle für die Sicherheit des Schiffsverkehrs ein. Die Wasserschutzpolizei sorge auch in Zukunft dort für die maritime Sicherheit, wo es aus praktischen, rechtlichen und seemännischen Gründen am wirkungsvollsten möglich sei. Das seien hauptsächlich die Häfen und Schleusen.

Die Spezialisten der Wasserschutzpolizei müssen nach Aussage des Ministers an den Umschlags- und Verkehrsknotenpunkten der Schifffahrt präsent sein. „“Der Sachverstand der Beamten und die staatliche Aufsicht sind insbesondere dort gefordert, wo für die Menschen, die Schifffahrt und die Umwelt die größten Gefahren drohen““, sagte Studt. Die Wasserschutzpolizei werde diesen berechtigten Erwartungen der Bürger und der maritimen Wirtschaft auch zukünftig gerecht. Die notwendigen Umstrukturierungen und die daraus resultierende neue Organisation der Wasserschutzpolizei werden nach einer Bewertung im Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten voraussichtlich im Juni bekannt gegeben. Mit der neuen Polizeidienststelle ist die Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel nach Überzeugung von Studt für die Zukunft gut aufgestellt. Das gelte auch für den Bootspark der Wasserschutzpolizei. Er zähle zu den modernsten der Wasserschutzpolizeien in Deutschland.