„Langfristige Kooperation bei Polizei-Beschaffung als Zeichen des Vertrauens und der Zuverlässigkeit zwischen Niedersachsen und Bremen“

30. April 2015 | Themenbereich: Ausrüstung, Bremen, Niedersachsen, Polizei | Drucken

Vom Fahrzeug über Schutzausstattungen bis zur Handfessel: Durch die heute (30. April 2015) unterzeichnete Kooperationsvereinbarung kann die Polizei Bremen zukünftig auf sämtliche Produkte des Logistikzentrums Niedersachsen (LZN) zurückgreifen. Damit wird die seit 2004 bestehende Zusammenarbeit im Bereich der Beschaffung von Dienstkleidung für die Polizei Bremen durch das LZN deutlich erweitert. Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und der Bremer Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, haben dazu heute den länderübergreifenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Beispielsweise werden neben der Beschaffung der Uniform und der Dienstwaffe (bei der Polizei Niedersachsen) für die Erstausstattung einer jeden Polizistin und eines jeden Polizisten ca. 1000 Euro investiert. Diese Grundausstattung umfasst u. a. die Schutzweste, das Holster, die Handfesseln oder auch die Taschenlampe. Für den Einsatz in der Bereitschaftspolizei und damit für die Körperschutzausstattung sowie den Einsatzhelm sind nochmals über 1500 Euro erforderlich. Durch eine gemeinsame Beschaffung der Polizei Bremen und Niedersachsen können diese Kosten wie auch Investitionen für die Fahrzeug-, Verkehrs- oder auch Kriminaltechnik reduziert werden. Mäurer und Pistorius freuen sich, dass mit den Unterschriften die Kooperation auf eine langfristige Ebene gehoben wurde: „Das ist ein Zeichen des gegenseitigen Vertrauens und der Zuverlässigkeit beider Seiten“, so die Minister heute in Hannover bei der Unterzeichnung.