Wir trauern um unseren in Halle getöteten Kollegen

24. April 2015 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei Sachsen-Anhalt ist tief bestürzt und in großer Trauer über den Tod eines Kollegen in Halle. Der im Polizeirevier Halle eingesetzte Kollege wurde am 23.4.2015 während einer Geschwindigkeitskontrolle unter noch nicht abschließend geklärten Umständen getötet.

Unser ganzes Mitgefühl und unsere Gedanken gelten der Familie unseres toten Kollegen.

Der Vorsitzende des GdP-Landesbezirks Uwe Petermann, zeigt sich erschüttert: „Obwohl man um dieses enorm hohe Risiko als Polizist natürlich weiß, ist es dennoch furchtbar, solchen Vorfällen relativ hilflos gegenüber zu stehen.“

Der Vorfall zeigt, dass die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen von ganz besonderen Gefahren geprägt ist.

Das Risiko von Polizeibeamtinnen und -beamten im Einsatz schwer verletzt oder sogar getötet zu werden, nehme, so Petermann, seit Jahren massiv zu. Dies betreffe nicht nur prinzipiell risikobehaftete Einsätze, wie beispielsweise im Umkreis der Organisierten Kriminalität, zu, sondern zunehmend auch den alltäglichen Dienst auf den Straßen.

“Der Tod eines Kollegen ist immer für die ganze Polizeifamilie von besonderer Tragik und großer Anteilnahme geprägt, weil es an unsere tägliche Berufsgefahr erinnert und uns in Sorge um die Familie unseres toten Kollegen zurücklässt”, so Uwe Petermann.

Der Landesbezirksvorstand

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Petermann
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