Präventionsarbeit unterstützt Integration

24. April 2015 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Prävention | Drucken

Der Vorstand des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung (LfK) hat auf seiner jüngsten Sitzung in einem Beschluss alle Kommunalen Präventionsräte der Landkreise und kreisfreien Städte sowie alle lokalen Präventionsräte der Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, ihr gesamtgesellschaftliches Potenzial und ihre Erfahrungen noch stärker für die Integration der Flüchtlinge und Asylbewerber vor Ort einzubringen.

„Die Landkreise und Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern unternehmen große Anstrengungen, um die durch Kriege und Krisen in Not geratenen Flüchtlinge aufzunehmen und zu betreuen. Die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger ist groß, für diese hilfebedürftigen Menschen eine gastfreundliche Atmosphäre zu schaffen“, sagte Innenminister Lorenz Caffier, der gleichzeitig Vorsitzender des LfK ist. „Die Erfahrungen zeigen, dass dort, wo Flüchtlinge und Asylbewerber zielgerichtet in die vielfältigen Präventionsangebote vor Ort eingebunden werden, wo ihnen schnell und unbürokratisch Beratung und Hilfe angeboten wird, wo sie und ihre Kinder in Sport- und Kulturprojekte eingebunden werden und wo Begegnungsmöglichkeiten mit der einheimischen Bevölkerung organsiert und gefördert werden, auch die subjektive und objektive Sicherheit auf beiden Seiten gewinnt. Präventionsarbeit unterstützt Integration und Integrationsarbeit unterstützt Prävention!“

Die vielerorts vorhandenen kommunalen und lokalen Präventionsgremien können und sollten aufgrund ihrer gesamtgesellschaftlichen Besetzung mit Fachleuten aus vielfältigen staatlichen und nichtstaatlichen Bereichen und aufgrund ihrer ausgezeichneten Vernetzungsmöglichkeiten hierbei eine ergänzende Koordinierungsrolle spielen.