Geplante Möglichkeit des Fahrverbots bei Ladendiebstahl begrüßt

22. April 2015 | Themenbereich: Justiz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Fahrverbote können für manche Menschen eine sehr harte Strafe bedeuten. Darum müsste dieses Mittel als Sanktionsmöglichkeit auch sehr verantwortungsbewusst eingesetzt werden. In Mecklenburg-Vorpommern waren laut statistischem Amt im Jahr 2014 mehr als 950.000 PKW, Motorräder und LKW zugelassen. Die Zahl gibt eine Vorstellung vom Stellenwert des Kraftfahrzeugs in einem Flächenland mit 1,6 Millionen Einwohnern“, sagte Justizministerin Kuder.

„Wenn dem Richter im Falle des Ladendiebstahls die Verhängung eines Fahrverbots als eine weitere Sanktionsmöglichkeit gegeben wird, könnte das vor allem einen präventiven Effekt haben. Es wäre ein erzieherisches Mittel, das zum Beispiel gerade junge Menschen von einem Ladendiebstahl abhalten könnte. Wenn junge Menschen für ihren Diskobesuch am Wochenende auf ihr Auto verzichten müssten, wäre das sicher ein schwerer Einschnitt. Ich unterstütze die Bundesregierung in ihrem Vorhaben und setze auf verantwortungsbewusste Entscheidungen der Richter“, so Ministerin Kuder.

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