Einrichtung des Freiwilligen Polizeidienstes in Gelnhausen und Linsengericht

22. April 2015 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat heute gemeinsam mit dem Gelnhausener Bürgermeister Thorsten Stolz, dem Bürgermeister der Gemeinde Linsengericht Albert Ungermann und dem Bürgermeister von der Gemeinde Freigericht Joachim Lucas die Verträge zur Einführung des Freiwilligen Polizeidienstes in Gelnhausen und Linsengericht und zur Erweiterung des Einsatzgebietes in Freigericht unterzeichnet. Mit dabei war auch Polizeipräsident Roland Ullmann vom Polizeipräsidium Südosthessen.

„Die unterzeichneten Vereinbarungen sind Grundvoraussetzung für eine Interkommunale Zusammenarbeit im Bereich des Freiwilligen Polizeidienstes. Das Erfolgsmodell – Freiwilliger Polizeidienst in Hessen – wird damit ausgebaut und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger wird durch die Polizeihelferinnen und –helfer weiter gestärkt“, würdigte Innenminister Beuth die Vertragsunterzeichnung.

In der Gemeinde Freigericht existiert der Freiwillige Polizeidienst bereits seit April 2005 mit fünf Polizeihelferinnen und -helfern. In der Stadt Gelnhausen und der Gemeinde Linsengericht war bislang noch kein Freiwilliger Polizeidienst vorhanden. Er wird mit dem heutigen Tag eingeführt. Die Unterzeichnung des Ergänzungsvertrages mit der Gemeinde Freigericht lässt darüber hinaus zukünftig, im Wege der Interkommunalen Zusammenarbeit, den bislang auf die eigene Gemeinde begrenzten Einsatz von freiwilligen Polizeihelferinnen und Polizeihelfern in Städten und Gemeinden des gesamten Main-Kinzig-Kreises, zu.

Derzeit ist der Freiwillige Polizeidienst in 96 hessischen Städten und Gemeinden mit aktuell 450 aktiven Helferinnen und Helfern eingerichtet.

Hintergrund:
Freiwillige Polizeihelferinnen und Polizeihelfer sind Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger. Im Rahmen ihrer Aufgaben dürfen sie Personen befragen, Personalien aufnehmen, Platzverweise aussprechen und verdächtige Gegenstände sicherstellen. Darüber hinaus ist ihnen gestattet, Zeichen und Weisungen im Straßenverkehr zu erteilen.