Innenminister ehrt 53 Polizeisportler

21. April 2015 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Polizei | Drucken

Innenminister Ralf Jäger hat heute in Köln 53 NRW-Polizeisportlerinnen und Polizeisportler für ihre herausragenden Leistungen geehrt. In 21 verschiedenen Disziplinen haben die Polizeisportler bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften sowie bei Deutschen und Europäischen Polizeimeisterschaften
beachtliche Erfolge erzielt. „Sportliche Fitness ist für Polizisten unverzichtbar. Brisante Einsatzlagen, Schichtdienst und psychische Belastungen fordern sie besonders. Die heute geehrten Sportler sind mit ihren Erfolgen große Vorbilder“, betonte der Innenminister.

Die NRW-Polizei fördert junge Spitzensportlerinnen und -sportler aus den Nationalkadern. So können sie optimal Training, Wettkampf und den anspruchsvollen Beruf miteinander verbinden.
Daneben gibt es in den Polizeibehörden ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement. Darin werden den Beamten neben Sport auch medizinische Vorsorge und Ernährungsberatung angeboten. „Mit unserem Gesundheitsmanagement geben wir allen Polizisten die Möglichkeit, ihre Gesundheit und Fitness zu
erhalten. Zum Berufsalltag ist Sport der richtige Ausgleich für Körper, Geist und Seele“, sagte Jäger.
Folgende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte wurden zu „Sportlern des Jahres 2014“ ernannt:
„Polizeisportler des Jahres 2014“ ist Polizeihauptkommissar Uwe Röpstorf vom Polizeipräsidium Köln. Bei der Europameisterschaft im Ironman-Triathlon (Altersklasse: 50-54 Jahre) in Frankfurt war er der Gewinner.
„Polizeisportlerin des Jahres 2014“ ist Kriminaloberkommissarin Rike Westermann vom Polizeipräsidium Köln. Bei der Europäischen Polizeimeisterschaft belegte sie den ersten und bei der Europameisterschaft im Marathon (beide in Graz/Österreich) erreichte die Langläuferin den dritten
Platz.
„Polizeimannschaft des Jahres 2014“ ist der 21-köpfige Fußballkader der NRW-Polizei. Die Mannschaft sicherte sich bei den Deutschen Polizeimeisterschaften in Selm den ersten Platz.
„Polizeisportverein (PSV) des Jahres 2014“ ist der PSV Aachen. Er wurde im Jahre 1922 von Polizeibeamten gegründet und ist für jedermann offen. Der Verein führt mehrtägige Sportveranstaltungen wie Ballsportturniere durch. Die Teilnehmer kommen dabei auch aus den benachbarten Benelux-Ländern. Der PSV Aachen setzt einen Schwerpunkt beim Jugendsport, insbesondere in den Disziplinen Judo und Schwimmen.
Sport führt nicht nur zur Fitness, sondern vermittelt soziale Kompetenzen und gibt eine wichtige Werteorientierung für Kinder und Jugendliche. Der Minister lobte deshalb das Engagement aller Polizeisportvereine in NRW „Viele bieten gezielt sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen sportliche Aktivitäten an. Durch Sport holen wir sie in die Gemeinschaft.“