Über 90.000 Temposünder – Appell für angepasstes Fahren

17. April 2015 | Themenbereich: Rheinland-Pfalz, Verkehr | Drucken

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz zieht eine positive Abschlussbilanz des bundesweiten Blitz-Marathons. „Die meisten Autofahrer halten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren verantwortungsbewusst. Der Blitz-Marathon soll für Tempo-Vorgaben sensibilisieren und eine Werbung für angepasste Geschwindigkeit darstellen“, sagte der Lewentz zum Abschluss des dritten Blitz-Marathons am Freitag in Mainz.

Bundesweit haben in den vergangenen 18 Stunden rund 13000 Einsatzkräfte von Polizei sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen an rund 7000 Messstellen im ganzen Land die Geschwindigkeit kontrolliert. „Bundesweit haben wir insgesamt über 3,2 Millionen Fahrer kontrolliert. Davon waren mehr als 91.000 Fahrer zu schnell unterwegs“, sagte Lewentz. Das entspricht einer Beanstandungsquote von 2,8 Prozent. „Die geringe Beanstandungsquote zeigt, dass niemand im Straßenverkehr rasen muss und darf“, so Lewentz.
Die niedrigste Beanstandungsquote hat Hamburg gemeldet. Von 394.033 kontrollierten Fahrzeugen haben sich 2060 Verkehrsteilnehmer nicht an die Geschwindigkeitsvorgaben gehalten.

Bei Unfällen mit schwerwiegenden Folgen ist nach wie vor zu hohe Geschwindigkeit Unfallursache Nummer eins: In Deutschland sind im vergangenen Jahr insgesamt 3350 (2013: 3339) Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. „Unser Ziel muss es sein, ein Bewusstsein für angemessene Geschwindigkeit im Straßenverkehr zu schaffen und ein klares Signal zu setzen, dass Rasen harte Konsequenzen nach sich zieht“, sagte Minister Lewentz.

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