Innenminister besteht auf einheitlicher PKS-Erfassung

16. April 2015 | Themenbereich: Brandenburg, Innere Sicherheit | Drucken

Zur gestrigen Berichterstattung des rbb-Magazins „Klartext“ über angebliche jüngste Fälle von fragwürdiger Erfassung von Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik erklärt der Sprecher des Innenministeriums, Ingo Decker: „Der Innenminister hat zur Anwendung der bundesweit abgestimmten Richtlinien eine ganz klare Linie vorgegeben. Diese ist eindeutig, unmissverständlich und lässt keinen Zweifel offen. Die Erwartung an die Polizei ist, dass diese Linie vollständig und einheitlich überall im Land umgesetzt wird. Bei knapp 200.000 Fällen in einer jährlichen Kriminalstatistik kann man jedoch nie völlig ausschließen, dass es im Einzelfall auch zu Fehlern kommt. Um dies zu vermeiden, sind gründliche Schulungen und Weiterbildungen der Beamten erforderlich. Der Innenminister hat die Polizei heute beauftragt, dem gestern dargestellten Fall und seiner Bearbeitung nachzugehen und ihm dazu kurzfristig zu berichten. Uns interessiert dabei auch, ob Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft zuvor das dienstliche Gespräch mit der Polizei gesucht haben, um ihre Bedenken vorzutragen und zu einer Lösung zu kommen. Es ist immer besser, miteinander als übereinander zu reden.“