Innensenator Mäurer traf sich mit Vertretern der Schura

31. März 2015 | Themenbereich: Bremen, Innere Sicherheit | Drucken

Innensenator Mäurer hat sich in diesen Tagen mit Vertretern der Schura Bremen zu einem persönlichen Austausch getroffen. Thema des Gesprächs war unter anderem der Einsatz gegen das Islamische Kulturzentrum (IKZ) im Zusammenhang mit der terroristischen Bedrohungslage Ende Februar.

In dem Gespräch wurden unter anderem die gegenseitigen Irritationen hinsichtlich öffentlicher Äußerungen in dem Zusammenhang thematisiert. Die Anschuldigung, dass die Schura sich mit „Salafisten“ solidarisiere konnte genauso ausgeräumt werden wie das Missverständnis, dass Kinder angeblich durch Polizisten gefesselt worden seien.

Mäurer hob hervor, dass es in Bremen Dutzende von Moscheen gebe, deren Besucherinnen und Besucher friedlich ihrem Glauben nachgingen und Tausende von Muslime, in deren Nachbarschaften man gerne zusammenlebe.
Mäurer: „Wir stimmen mit der Schura überein, dass man gleichermaßen dem religiösen Extremismus als auch der wachsenden Islamfeindlichkeit in der Gesellschaft entgegen treten muss.“

In das neu erstellte „Ressortübergreifende Präventionskonzept gegen religiös begründeten Extremismus und Islamfeindlichkeit“ hat die Schura, gemeinsam mit den Landesorganisationen DITIB und VIKZ, eigene Ideen eingebracht.

Nach dem Gespräch war man sich zudem einig, dass sich sowohl Senator Mäurer als auch die Islamverbände der Notwendigkeit der Präventionsarbeit bewusst sind und mit allen Beteiligten eine intensive Zusammenarbeit anstreben werden.