Tarifergebnis für die Beschäftigten der Länder auf Beamte übertragen!

30. März 2015 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Nach dem erfolgreichen Tarifabschluss für die Länder am Wochenende fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) diesen rasch wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamte der Länder zu übertragen. Bayern, Hamburg und Rheinland-Pfalz sind bereits beispielhaft vorangegangen und haben erklärt, dass sie das Tarifergebnis übernehmen wollen.

Bundesvorsitzender Rainer Wendt: „Gerade am Beispiel der Bereitschaftspolizei wird deutlich, wie ungerecht und absurd das Verhalten mancher Länder ist. Die Tausenden Einsatzkräfte aus allen Ländern stehen fast an jedem Wochenende in Großeinsätzen, um bei Fußballrandalen oder Krawallen im Zusammenhang mit Demonstrationen den Kopf hinzuhalten.

Der Polizeidienst ist von Flensburg bis Passau gleich gefährlich, aufreibend und belastend. Es ist schon schlimm genug, dass die Besoldung ohnehin mehr und mehr auseinanderdriftet. Jetzt braucht die Polizei ein starkes Signal, dass die Worte von Solidarität zur Polizei nicht nur Sonntagsreden sind.“