Kampagne für Feuerwehrnachwuchs zeigt Erfolge

30. März 2015 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Schleswig-Holstein | Drucken

Die Jugendfeuerwehren sind nach Ansicht von Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler gut aufgestellt und arbeiten mit kreativen Ideen und Mut gegen den Negativtrend an. Auf der Landesjugendfeuerwehrversammlung am Samstag (28. März) in Grömitz (Kreis Ostholstein) zeigt sich Söller-Winkler zufrieden, dass die Mitgliederzahlen erneut leicht gestiegen seien, von 9.491 in 2013 auf 9.518 im letzten Jahr. Das sei keineswegs selbstverständlich in einer Zeit, in der nicht nur den Feuerwehren der demografische Wandel stark zu schaffen mache. „“Es müssen aber noch mehr junge Leute den Weg in die Feuerwehr finden, damit unsere Wehren eine Zukunft haben““, sagte die Staatssekretärin.

Die vom Innenministerium finanziell unterstütze Image- und Werbekampagne hat nach Überzeugung von Söller-Winkler dazu beigetragen, dass es mit dem Feuerwehrnachwuchs „“wenn auch nur zaghaft, aber dennoch weiter bergauf geht““. Fast überall sehe man die Großflächen-Plakate. Auf dem Bild präsentieren junge Feuerwehrleute aus Einsatz- und Jugendabteilung den Slogan „Jugendfeuerwehr – 112% Zukunft“. Für die Förderung von Projekten erhält die Jugendfeuerwehr vom Innenministerium jährlich bis zu 10.000 Euro.

Söller-Winkler rief Unternehmen und Arbeitgeber auf, das Ehrenamt nach Kräften fördern. Die Gespräche der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren mit Wirtschaftsverbänden und größeren Unternehmen, neue Partner für die Jugendfeuerwehrarbeit zu finden, seien ein wichtiger Beitrag. „“Als Ergebnis dieser Gespräche kann heute eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Handwerk Schleswig-Holstein e.V. und den Jugendfeuerwehren vertreten durch den Landesfeuerwehrverband vorgestellt werden““, freute sich Söller-Winkler. Mit dieser Vereinbarung soll den Jugendlichen der Übergang von der Schule in das Arbeitsleben erleichtert werden.