Bauvorhaben der Bayerischen Polizei

13. März 2015 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Der Bayerische Landtag hat heute auf Vorschlag von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eine Reihe von Baumaßnahmen der Bayerischen Polizei genehmigt. „Damit haben wir grünes Licht für wichtige Polizei-Bauvorhaben in ganz Bayern“, freute sich Herrmann. Insgesamt sollen mehr als 74 Millionen Euro für neue Polizeigebäude in Passau, Königsbrunn und Hösbach investiert werden. „Durch unsere gezielten Investitionen bleibt die Bayerische Polizei auf der Überholspur“, betonte Herrmann. „Der höchste Personalstand aller Zeiten, eine zeitgemäße Ausstattung und moderne Polizeigebäude sichern unseren Vorsprung bei der Inneren Sicherheit in Bayern.“

Wie der Innenminister erläuterte, solle die Passauer Polizei ein neues Polizeigebäude für knapp 50 Millionen Euro erhalten. Auf einer Nutzfläche von insgesamt mehr als 7.200 Quadratmetern können dann rund 350 Bedienstete der Polizeiinspektion, der Kriminalpolizeiinspektion, der Fahndungsdienststelle sowie der Operativen und Technischen Ergänzungsdienste untergebracht werden. Für den Neubau stehe am südwestlichen Stadtrand von Passau ein Grundstück zur Verfügung, das Teil eines ehemaligen Kasernengeländes ist. Herrmann geht davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte 2016 mit den Erdarbeiten für die Baumaßnahme begonnen werden kann.

In Königsbrunn auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei werden jetzt laut Herrmann rund 16 Millionen Euro für ein neues Dienstgebäude der sogenannten ‚Autorisierte Stelle Bayern‘ investiert. Die Autorisierte Stelle, angesiedelt beim Bayerischen Landeskriminalamt, nimmt zentrale technische, betriebliche und koordinierende Aufgaben für den BOS-Digitalfunk wahr. Sie benötigt für den 7 mal 24 Stundendienst ein technisch anspruchsvoll ausgerüstetes Dienstgebäude mit hohen Sicherheitsanforderungen. Dafür geplant ist ein rund 93 Meter langes und etwa 15 Meter breites zweigeschossiges Gebäude. „Es ist geplant, dass die Autorisierte Stelle ab 2017 den Betrieb in Königsbrunn aufnimmt“, so Herrmann. „Dabei werden 80 Mitarbeiter von ihrem derzeitigen Dienstsitz in München nach Königsbrunn umziehen und zusätzlich rund zehn externe Firmenmitarbeiter mitarbeiten.“

Knapp 8,3 Millionen Euro gibt es nach den Worten Herrmanns für den Neubau der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach in Hösbach. Bisher ist die Verkehrspolizeiinspektion mit ihren rund 100 Mitarbeitern an zwei Standorten in Aschaffenburg und Hösbach untergebracht. Der Neubau ist auf dem Gelände der ehemaligen Autobahnpolizeistation Hösbach geplant und liegt einsatztaktisch günstig an der Autobahn A3. Die Planung umfasst den Neubau des Dienstgebäudes mit Nebengebäude und Polizeihof mit einer Nutzfläche von insgesamt 1.435 Quadratmetern. Herrmann rechnet damit, dass noch Ende 2015 mit der Baufeldfreimachung begonnen werden kann und dann im Frühjahr 2016 mit dem Rohbau begonnen wird.

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