Deutsche Hochschule der Polizei stärken

10. März 2015 | Themenbereich: Polizei | Drucken

Um Aufgaben und Zielrichtung der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) ging es bei einem Gespräch zwischen dem neuen Präsidenten der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol), Prof. Hans-Jürgen Lange und Bundesvorsitzendem Rainer Wendt in Berlin. Professor Lange betonte, dass er die Wahrnehmung der DHPol in der Öffentlichkeit stärken will. Inhaltlich geht es bei der Hochschule darum, sie als Teil des Forschungs- und Wissenschaftssystems in Deutschland zu begreifen und zugleich als einzigartigen Ausbildungsort für den Führungsnachwuchs der Polizei in Deutschland, der einer ausgeprägten Praxisverankerung folgt.

Bundesvorsitzender Wendt plädierte dafür, den wissenschaftlichen Blick auf Strukturen in der Polizei auszudehnen. Ging es in den vergangenen Jahren in erster Linie um die Erforschung von polizeilichen Gruppenprozessen von „oben“, also aus Sicht der Führungsebene, so müsse nun der Blick von „unten“ in den Fokus rücken.

Bundesvorsitzender Wendt und Professor Lange stimmten darin überein, dass die DHPol ein Ort sein muss, an dem über Polizei- und Sicherheitspolitik in ihrer Wechselwirkung mit gesellschaftlichen, politischen und technischen Entwicklungen gerungen und sich auseinandergesetzt werden muss.

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