Regionalisierung von Verwaltung: Behördenverlagerung 2015

6. März 2015 | Themenbereich: Bayern, Strafvollzug | Drucken

Mit großer Freude hat die Vorstandschaft des Landesverbandes der Bayerischen Justizvollzugsbediensteten e.V. auf die im Rahmen der Heimatstrategie der Staatsregierung angedachten Behördenverlagerungen im Bereich des Justizvollzuges reagiert. Unser Justizminister Prof. Dr. Bausback hat seine Ankündigungen bei der Hauptausschusssitzung unseres Verbandes im vergangenem November in Weiden, Anstalten in strukturschwache Regionen zu verlagern, durchgesetzt und einen wichtigen Erfolg für den Justizvollzug in Bayern erzielt.
Die Staatsregierung setzt damit neben einer kürzlich im Haushalt verabschiedeten personellen Verstärkung des allgemeinen Vollzugsdienstes und der Erhöhung der Zulage im Justizvollzugsdienst (sog. Gitterzulage) ein weiteres positives Zeichen für den Justizvollzug.

So soll die Justizvollzugsanstalt Bamberg neu gebaut werden und eine personelle Aufstockung erfahren. Überraschend war für uns, so der Landesvorsitzende Ralf Simon, dass ein Neubau einer Justizvollzugsanstalt in Marktredwitz geplant ist. „Da wir sehr viele Bewerber und Bedienstete aus dieser Region haben, die teilweise seit Jahren auf eine Versetzung in die Heimat warten, ist das ein sehr positives Signal für unsere Bediensteten“, so der Landesvorsitzende. Alleine in Marktredwitz sollen 186 Arbeitsplätze geschaffen werden. „Als gebürtiger Oberfranke freue ich mich auch für die Region“, so Simon weiter.
Positiv wird sich die Verlagerung auch auf die Justizvollzugsanstalt München auswirken, da sie eine Entlastung erfahren wird.