Bundespolizei und Bundesinnenministerium loben Arbeit der privaten Sicherheitsdienstleister

3. März 2015 | Themenbereich: Security | Drucken

Die 7. Luftsicherheitstage von BDSW und dem Bundespolizeipräsidium, standen unter dem Motto „sicher fliegen – in einer angespannten Sicherheitslage“. Der Präsident des BDSW, Gregor Lehnert, konnte erneut knapp 300 Luftsicherheitsexperten aus dem In- und Ausland begrüßen. Er dankte insbesondere dem Präsidium der Bundespolizei für die gute Zusammenarbeit. Vertreter der Bundespolizei und des Bundesinnenministeriums lobten die insgesamt gute Arbeit der 7.000 Luftsicherheitsassistenten der privaten Sicherheitsdienste, die im Auftrag der Bundespolizei die Passagier- und Gepäckkontrollen an den Verkehrsflughäfen wahrnehmen.

In Vorträgen wurden die aktuellen Herausforderungen in der Luftsicherheit aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der beteiligten Akteure, der Wissenschaft und der Politik dargestellt. Technische Entwicklungen und wissenschaftliche Ansätze zur Verbesserung der Luftsicherheit wurden ebenfalls vorgestellt.

Der Vorsitzende des BDSW Fachausschuss Aviation, Rainer Friebertshäuser, schilderte die Sicht der Dienstleister. Er freute sich über das Lob für die gute Arbeit und Zusammenarbeit an den Flughäfen seitens der Bundespolizei und des Bundesinnenministeriums. Ohne die Arbeit der Beschäftigten an den Verkehrsflughäfen könne die Sicherheit des Luftverkehrs nicht mehr gewährt werden.

Lehnert und Friebertshäuser kritisieren aber auch die Streiks von ver.di in den vergangenen Monaten, die „zehntausende von unschuldigen Passagieren geschädigt haben“. Beide forderten ver.di auf, zu einer realistischen Tarifpolitik zurückzukehren.

Neben den Herausforderungen der Luftsicherheit aufgrund von terroristischen Bedrohungen und den damit verbundenen Entwicklungen ging es im Rahmen der Konferenz auch um die verstärkte Zusammenarbeit in der Prozessoptimierung rund um die Passagierkontrollen sowie die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen und Zusammenschlüsse.

Die Organisatoren waren sich einig, dass es auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung der Luftsicherheitstage geben werde.

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