Schröter dankt Polizisten für Engagement in Friedensmissionen

27. Februar 2015 | Themenbereich: Brandenburg | Drucken

Innenminister Karl-Heinz Schröter hat heute in Potsdam den engagierten Einsatz brandenburgischer Polizisten in internationalen Friedensmissionen gewürdigt. Der Minister empfing acht aus dem Auslandseinsatz zurückgekehrte Beamte. Er dankte den sieben Männern und einer Frau für die Bereitschaft, andere Länder beim Aufbau rechtsstaatlicher Strukturen zu unterstützen.

„Bei ihrem freiwilligen Einsatz im Ausland nehmen Sie viele Entbehrungen in Kauf. Das betrifft sowohl die vorübergehenden Lebensbedingungen in der Fremde als auch die zeitweilige Trennung von Familie und Freunden in der Heimat“, sagte Schröter. Der Einsatz verdiene somit in doppelter Hinsicht Respekt und Anerkennung. Für Staaten auf dem Weg in die Demokratie sei die internationale Hilfe unverzichtbar. Brandenburg werde deshalb weiterhin seinen Beitrag zu internationalen Friedensmissionen leisten. Dazu würden aber stets die Rahmenbedingungen geprüft. „Die Sicherheit der Beamten ist mir wichtig“, unterstrich der Minister.

Sieben der acht von Schröter empfangenen Polizisten waren in den vergangenen Monaten in europäischen Missionen im Kosovo eingesetzt. Ein Beamter engagierte sich in einem Projekt in Palästina.

Brandenburg beteiligt sich seit 1994 an Auslandseinsätzen. Die ersten drei Polizisten gingen im November 1994 für sechs Monate nach Mostar (Bosnien-Herzegowina). Seither waren mehr als 90 Polizeivollzugsbeamte im Auslandseinsatz, einige davon mehrfach und in unterschiedlichen Missionen. Seit Mai 2000 verfügt Brandenburg über einen Personalpool für Auslandseinsätze mit derzeit 34 Beamten. Aktuell sind acht Beamte im Ausland tätig, davon vier im Kosovo, je einer in Palästina und Georgien sowie zwei bei der EU in Brüssel.