Landesweiter Wettbewerb zur Prävention gegen Rassismus und Rechtsextremismus gestartet

23. Februar 2015 | Themenbereich: Prävention, Schleswig-Holstein | Drucken

Unter der Schirmherrschaft von Innenminister Stefan Studt wurde am Montag (23. Februar) in Neumünster ein landesweiter Wettbewerb zur Prävention gegen Rassismus und Rechtsextremismus gestartet. Gesucht werden „Clips gegen Rechts“ – Kurzfilme bis drei Minuten Länge oder Fotostrecken, in denen sich junge Leute bis 27 Jahre unter dem Motto „Bunt statt Braun“ mit Themen wie Identität, Ausgrenzung, Armut, Flüchtlinge, Migration, soziale Gerechtigkeit, Rassismus, Religion und Gewalt in der Gesellschaft auseinandersetzen solle. Der Jugendfilmwettbewerb in der Trägerschaft des Runden Tisches für Toleranz und Demokratie der Stadt Neumünster wird vom Innenministerium (Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus) mit einem Betrag in 1.650 Euro gefördert. Nach Angaben des Trägers fallen insgesamt Kosten in Höhe von 7.650 Euro an.

Studt begrüßte das Engagement zu dem Wettbewerb. „“Wir sind alle dazu aufgerufen, intensiv daran zu arbeiten, dass unsere Gesellschaft den Zusammenhalt nicht verliert““, sagte der Minister. Entwicklungen zur Ausgrenzung und zu dumpfer Gewalt müsse man entschieden entgegentreten. Der Jugendfilmwettbewerb „Clips gegen Rechts“ leiste einen wichtigen Beitrag für friedliche Konfliktlösungen. Demokratisches Handeln zeichne sich durch Vielfalt, Beteiligung, Mitspracherechte und eine starke Zivilgesellschaft aus. Auch das Land Schleswig-Holstein orientiert sich in seinem 2013 gestarteten Programm zur Demokratiestärkung und Rechtsextremismusbekämpfung an diesen Grundlagen. „“Allen, die sich mit großem Einsatz für die Werte der Demokratie engagieren und sich mit Rassismus und Rechtsextremismus auseinandersetzen, gebührt ausdrücklich Dank und Anerkennung““, sagte Studt.

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