KÖTTER Unternehmensgruppe steigert Umsatz und Mitarbeiterzahl

23. Februar 2015 | Themenbereich: Security | Drucken

Die bundesweit tätige Dienstleistungsgruppe KÖTTER Services bleibt auf Wachstumskurs. Die Beschäftigtenzahl stieg im vergangenen Jahr um 1.200 (+ 7,7%) auf 16.700 Mitarbeiter. Der Umsatz nahm im Vergleich zu 2013 um 9,1% auf 418 Millionen Euro zu und erreichte ebenfalls einen Höchststand. Das Umsatzplus resultierte dabei je zur Hälfte aus organischem Wachstum (Neuaufträge, Auftragserweiterungen) sowie aus Unternehmens- und Auftragsübernahmen.

Das Familienunternehmen ist mit den Sparten Security (Sicherheitsdienste und -technik, Geld- & Wertdienste), Cleaning (Unterhalts-, Glas-, Industriereinigung) und Personal Service (u. a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe) am Markt präsent. Mit der Sparte Security ist KÖTTER das zweitgrößte Sicherheitsunternehmen in Deutschland und der größte familiengeführte Sicherheitsdienstleister.

ENTWICKLUNG DER EINZELNEN SPARTEN IN DER ÜBERSICHT

Security: Ein überproportionaler Zuwachs wurde mit der Sparte Security erzielt. Wachstumsmotoren waren zum einen Neuaufträge renommierter Unternehmen und Institutionen als auch Auftragserweiterungen bei bestehenden Kunden, für die das angeführte Konjunkturplus den wichtigen Grundstein legte. „Der maßgebliche Rückenwind für diese positive Entwicklung kam aber von unseren innovativen Systemlösungen aus Sicherheitsdiensten und Sicherheitstechnik, die uns im stetig schärfer werdenden Verdrängungswettbewerb den entscheidenden Vorsprung sichern“, erklärt Friedrich P. Kötter, Geschäftsführer von KÖTTER Security, Düsseldorf.

Zweite Säule, mit der die Position weiter gestärkt werden konnte, waren Unternehmens- bzw. Auftragsübernahmen:

– Im Fokus stand der Erwerb des Sicherheitsdienstleisters OSD SCHÄFER GmbH & Co. KG von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. OSD SCHÄFER zählt zu den Top 20 der Sicherheitsanbieter in Deutschland und ist einer der größten Arbeitgeber der Bran-che in Baden-Württemberg. Das Unternehmen hat sich speziell durch sein umfassendes Know-how beim Schutz kritischer Infrastrukturen wie kerntechnischen Anlagen und im Bereich von Werkfeuerwehren einen Namen gemacht.
– Darüber hinaus übernahm KÖTTER von der ISS Facility Services große Teile des Geschäftsfeldes „Security Services“ in Deutschland. Die Akquisition umfasste Sicherheitsdienstleistungsverträge und -aufträge in den Bereichen Separatwachdienst (u. a. Werk- und Objektschutz, Empfangs- und Pfortendienste), Revierwachdienst (Objektkontrollen etc.) sowie Aufschaltung auf die Notruf- und Serviceleitstellen (plus Interventionsdienste).

Cleaning: Die Sparte Cleaning, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert, konnte ihre Marktposition ebenfalls erfolgreich behaupten. Das Plus bei Umsatz und Beschäftigtenzahl resultierte ebenfalls aus Neuaufträgen sowie Auftragserweiterungen bei Bestandskunden. „Dies zeigt, dass Qualität auch im hart umkämpften Reinigungsmarkt punktet und Wachstum ermöglicht“, betont Friedrich P. Kötter. Entscheidende Faktoren hierfür sind die umfassenden und langjährigen Erfahrungen der Mitarbeiter sowie Qualitätsmanagementsysteme.

Personal Service: Eine positive Entwicklung erzielte auch die Sparte Personal Service. Neben der positiven Konjunktur, in deren Rahmen die Zeitarbeit ein wichtiges Instrument zur Abdeckung von Auftragsspitzen, Projekten und Überbrückung von krankheits- oder urlaubsbedingten Personalengpässen ist, kommen insbesondere die branchenspezifischen Lösungen etwa für Handel und Logistik, die Industrie oder Verwaltungen zum Tragen. So haben bestehende Partner ihre Aufträge in diesem Bereich ausgeweitet bzw. setzen Neukunden auf diese Kompetenzen.

WEITERES WACHSTUM ANGEPEILT / ERHEBLICHE MARKTUNSICHERHEITEN

Für das laufende Jahr peilt die Unternehmensgruppe weiteres Wachstum an. „Dabei ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung für uns als Anbieter unternehmensnaher Dienstleistungen von größter Relevanz“, betont Friedrich P. Kötter. „Diese aber wird nach wie vor von erheblichen Unsicherheiten beeinflusst.“ International zählen hierzu speziell die weiter schwelende Euro-Krise und der Ukraine-Konflikt. Auf nationaler Ebene wirken ? neben der hohen Steuer- und Abgabenquote ? insbesondere die stetig steigenden Bürokratiebelastungen, die weiter abnehmende Investitionssicherheit in Deutschland und der zunehmende Arbeitskräftemangel hemmend für eine dynamischere Wirtschaftsentwicklung. „Trotzdem hoffen wir auf den von Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden angekündigten 1,5-prozentigen Konjunkturanstieg.“

Weitere Herausforderung für das Familienunternehmen bleibe zudem der massive Wettbewerbsdruck in den Märkten für Sicherheits-, Reinigungs-, Personal- und Gebäudedienste.