Junioren-Weltmeister im Viererbob aus der Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Polizei

19. Februar 2015 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat dem Polizeimeisteranwärter Christoph Hafer zur Goldmedaille im Viererbob bei den Junioren-Weltmeisterschaften im sächsischen Altenberg gratuliert. „Ich freue mich über den herausragenden Erfolg von Christoph Hafer. Die Bayerische Polizei ist stolz auf ihren jungen Hoffnungsträger in der Spitzensportfördergruppe.“ Hafer reihe sich damit laut Herrmann in die Riege weiterer sehr erfolgreicher Sportler in der Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Polizei ein. Dazu gehören unter anderem der Olympia-Silbermedaillengewinner 2012 im Kanuslalom des Einer-Canadier-Wettbewerbs Sideris Tasiadis aus Augsburg und die Goldmedaillengewinner 2013 im Doppelsitzer Rodeln der Junioren in Park City/USA, Tim Brendel aus Schönau am Königssee und Florian Funk aus Bad Feilnbach sowie der dreimalige Deutsche Meister im Judo bis 66 Kilogramm 2012, 2014, 2015, Sebastian Seidl vom TSV Abensberg. „Die Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei entwickelt sich mehr und mehr zu einem Erfolgsmodell“, fasste Herrmann zusammen.

Der 22-jährige Christoph Hafer aus Bad Feilnbach wurde am 1. August 2014 als Spitzensportler bei der Bayerischen Polizei eingestellt. Nach zwei Einführungswochen am Ausbildungsstandort der Wintersportler am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring ist Hafer derzeit in der ersten Freistellungsphase. „In diesen acht Monaten sind die Spitzensportler vom Dienst freigestellt und können sich zu 100 Prozent auf ihren Sport konzentrieren“, erläuterte Herrmann. „Damit bleibt unseren Spitzensportlern genügend Spielraum für eine erstklassige Sportkarriere.“

Seit Sommer 2012 bietet die Bayerische Polizei Spitzensportlerinnen und -sportlern eine zeitlich gestreckte Ausbildung zu hochqualifizierten Polizeivollzugsbeamten. „Während die Polizei für die Ausbildung und die berufliche Absicherung sorgt, organisieren die beteiligten Spitzensportverbände und der Olympiastützpunkt Bayern eine umfassende sportliche Betreuung“, erklärte dazu der Sportminister. Für die Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei wurde ein Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Skiverband, dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland, der Deutschen Eisschnelllaufgemeinschaft, dem Snowboardverband Deutschland, dem Deutschen Kanuverband, dem Deutschen Leichtathletikverband, dem Deutschen Judobund, dem Deutschen Schützenbund und dem Olympiastützpunkt Bayern geschlossen. Aktuell sind 31 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler dabei. Am Ende soll die Spitzensportförderung rund 50 Sportlerinnen und Sportler umfassen (siehe auch www.polizei.bayern.de/wir/spitzensport/index.html).