Für die Sicherheit rund um den Rosenmontagszug

16. Februar 2015 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Nordrhein Westfalen | Drucken

Auch an Rosenmontag sind der Rettungsdienst und Feuerwehr Köln auf den Ansturm der Jecken gut vorbereitet. Insgesamt stehen in ganz Köln mehr als 300 Einsatzkräfte bereit, um im Notfall Hilfe leisten zu können.
Der Rettungsdienst ist heute besonders verstärkt, so besetzen die Hilfsorganisationen ASB Köln, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe sowie der Malteser Hilfsdienst 15 zusätzliche Rettungswagen und vier zusätzliche Notarzteinsatzfahrzeuge. Diese stehen an verschiedenen Orten entlang des Zugwegs in der Innenstadt.
Um die erhöhte Anzahl an Notrufen schnell bearbeiten zu können, hat auch die Leistelle der Feuerwehr Köln mehr Personal im Dienst. Die Leitstelle koordiniert unter anderem die Hilfe zusammen mit dem Sanitätsdienst des Rosenmontagszuges. So wird bei Notfällen am Zugweg selbst zusätzlich ein Fußtrupp des Sanitätsdienstes alarmiert, um möglichst schnell die erste Versorgung durchzuführen.
Darüber hinaus hat die Feuerwehr einen Verbindungsbeamten ins Koordinierungsgremium entsandt. Dort stimmen sich alle beteiligten Ämter und Organisationen sowie der Veranstalter des Rosenmontagszuges untereinander ab.
Die Freiwillige Feuerwehr Köln hilft ebenfalls. Der Fernmeldedienst unterstützt die Leitstelle. Die Löschgruppe Brück hat ein Löschfahrzeug auf dem Roncalliplatz stationiert, damit bei Notfällen in diesem Bereich schnell reagiert werden kann.
Über den Rettungsdienst hinaus haben die Hilfsorganisationen im Auftrag des Veranstalters 24 Unfallhilfsstellen entlang des Rosenmontagszuges aufgebaut. Dort können kleinere Verletzungen behandelt und bei ernsteren Notfällen Erste Hilfe geleistet werden. Hierdurch wird eine spürbare Entlastung des Rettungsdienstes erreicht. Ab dem Nachmittag wird das Deutsche Rote Kreuz im Auftrag der Stadt Köln auch im Kwartier Latäng eine Unfallhilfsstelle aufbauen.