Im Notfall 112 europaweit

10. Februar 2015 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament haben zusammen mit dem Rat der Europäischen Union den 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt.

Innenminister Lorenz Caffier erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass im Falle einer Notsituation in allen europäischen Ländern nur noch eine Rufnummer zu wählen ist, die 112.

Während seiner Mitfahrt auf der Korvette ERFURT vor Zypern warb er mit den Soldaten des Brandabwehrtrupps für diesen wichtigen Notruf.

Sowohl über das Festnetz als auch über alle Mobilfunknetze sind Hilfesuchende europaweit über die Nummer 112 direkt mit einer Notrufzentrale verbunden, die den Anruf an den zuständigen Notdienst weiterleitet oder sich direkt um den Notfall kümmert.

„Der Notruf ist das entscheidende Glied in der Rettungskette. Die schnelle Information der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes sowie eine möglichst präzise Schilderung des Geschehens sind Voraussetzungen für eine bestmögliche Hilfe“, so der Minister.

In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass die
Mitarbeiter der Rettungsleitstellen unbedingt folgende
Informationen benötigen:

– Wer meldet den Notfall?
– Was geschah?
– Wo geschah es?
– Wie viele Verletzte gibt es?
– Welche Art der Verletzung liegt vor?

Darüber hinaus sollte man aber auch auf Rückfragen der Leitstelle warten und das Gespräch nicht einseitig beenden.
Hilfe und Unterstützung können nur wirksam bei ihnen ankommen, wenn die Rettungskräfte sich vor dem Einsatz auf die konkreten Hilfserfordernisse einstellen können. In Deutschland kann im Falle eines Notfalls auch die Notrufnummer der Polizei, die 110 gewählt werden. Auch hier werden die entsprechenden Hilfsmaßnahmen eingeleitet.