Bayerns Innenminister traf in Washington zahlreiche Vertreter der amerikanischen Sicherheitsbehörden

6. Februar 2015 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat in Washington mit Vertretern des FBI, des Heimatschutzministeriums, des United States Secret Service, des Metropolitan Police Departments, der NSA und der CIA die gemeinsamen Herausforderungen beim Kampf gegen den islamistischen Terror und die Cyber-Kriminalität besprochen. „Bei unserem gemeinsamen Kampf gegen islamistische Terrorgruppen und auch in Sachen Cybersicherheit müssen wir geschlossen agieren. Nur durch einen vertrauensvollen gegenseitigen Informationsaustauch kann es gelingen, unsere Freiheitsrechte und unseren Datenverkehr sowie unsere Infrastruktur wirksam zu schützen“, sagte Herrmann. Begleitet wurde der Minister von Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, der den amerikanischen Polizei- und Sicherheitsbehörden ausdrücklich für die kooperative Zusammenarbeit mit der Bayerischen Polizei dankte.

Beim FBI tauschte man sich speziell über die Sicherheit im Netz aus, vor allem über die Abwehr von ausländischen Angriffen, wie kürzlich auf Sony. Auch der Secret Service ist für Bayerns Polizei ein wichtiger Partner, sowohl für die Sicherheit hochrangiger US-Gäste in Bayern, wie Vizepräsident Joe Biden, der am Wochenende zur Münchner Sicherheitskonferenz erwartet wird, oder Präsident Barack Obama, der im Juni am G7-Gipfel in Elmau teilnimmt. Gleiches gilt aber auch für die Ermittlung von Straftaten, zum Beispiel bei der Aufklärung von Falschgelddelikten oder von Internetbetrügereien. Der Informationsaustausch zwischen dem Department of Homeland Security und den deutschen Polizeibehörden ist für die Bekämpfung des internationalen islamistischen Terrorismus von herausragender Bedeutung.