Studentisches Projekt zur Drogenerziehung

5. Februar 2015 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Sachsen-Anhalt | Drucken

Das über die Dauer von mehreren Jahren von Studenten der Hochschule Merseburg realisierte Projekt mit der Bezeichnung „Highline“ wurde heute feierlich im Foyer des Gartenhauses der Hochschule abgeschlossen. Das studiengangübergreifende Projekt hat zum Ziel, über Drogen und Drogenkonsum aufzuklären und zu informieren. Das Ergebnis dieser über mehrere Semester andauernden Projektarbeit sind die nunmehr erstellten „Merseburger Arbeitsblätter – Drogenerziehung in Praxis“. Dabei handelt es sich um eine umfangreiche Zusammenstellung methodischer und didaktischer Herangehensweisen, um Veranstaltungen zur Drogenprävention für verschiedene Zielgruppen fachlich zu unterstützen.

Das studentische Projekt wurde vom Landespräventionsrat mit einem Betrag von über 5.000 Euro gefördert.

Im Beisein des Vorsitzenden des Landespräventionsrates, Innenstaatssekretär Prof. Dr. Ulf Gundlach, wurden die „Merseburger Arbeitsblätter“ heute an verschiedene Bedarfsträger offiziell übergeben. Zu den Empfängern gehörten beispielsweise Fachstellen für Suchtprävention verschiedener Landkreise oder die Landesstelle für Suchtfragen.

Prof. Dr. Gundlach: „Über die Gefährlichkeit von Drogenkonsum aufzuklären und über Drogen zu informieren, ist eine wichtige Daueraufgabe, die wir als Landespräventionsrat nach Kräften unterstützen. Ich bin vom Ergebnis des Projekts beeindruckt. Es ist ein umfangreicher Fundus entstanden, der den vielen mit Suchtprävention befassten Fachleuten bei ihrer Arbeit sehr hilfreich sein wird. Aber auch für Lehrer und Schulsozialarbeiter liefert er wichtiges Wissen und umfangreiche Hilfen zu dem Thema.“