DPolG begrüßt länderübergreifendes Konzept gegen bundesweit agierende Gewalttäter bei Fußballspielen

5. Februar 2015 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

„NRW-Innenminister setzt bundesweite Maßstäbe“ Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) sieht in dem heute von NRW-Innenminister Ralf Jäger vorgestellten Konzept „Intensivtäter Gewalt und Sport“ ein koordiniertes Vorgehen von Polizei und Justiz im Zusammenhang mit Gewalttaten bei Sportveranstaltungen, das bundesweite Maßstäbe setzt.

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt: „Alle Ermittlungen gegen Intensivtäter, egal ob sie ihre Gewalttaten in München, Hamburg oder Berlin begehen, werden bei der Polizei zentral an einer einzigen Stelle geführt. Sogenannte Drittortauseinandersetzungen, die der Polizei eine Strafverfolgung bislang erschwerten, wird es künftig nicht mehr geben, wenn gefährliche Rädelsführer von der Polizei identifiziert und alle Erkenntnisse an einer zentralen Stelle gebündelt werden.
DPolG NRW Vorsitzender Erich Rettinghaus: Spezialisierte Ermittler in NRW und bald in ganz Deutschland kümmern sich dann ganz gezielt um jeden einzelnen Intensivtäter. Das ist eine sinnvolle Bündelung der Kräfte, die eine effektive Polizeiarbeit möglich macht.
Das gemeinsame Vorgehen von Polizei und Justiz macht deutlich, dass der Staat durchaus in der Lage ist, gegen reisende und gewaltbereite Hooligans entschlossen vorzugehen, auch und gerade um den Unterschied zu friedlichen Fußballfans deutlich heraus zu stellen.“