Sicherheitskosten bei Olympischen Spielen sind in jedem Land der Welt nationale Kosten

2. Februar 2015 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

In der Debatte zur Olympiabewerbung der Hauptstadt werden aktuell von den Olympiakritikern die Sicherheitskosten als unkalkulierbar dargestellt. Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der DPolG Berlin: „Was für ein armseliges Argument der Kritiker. Natürlich hat niemand eine Glaskugel und kennt die Sicherheitslage für mehrere Jahre im Voraus. Olympische Spiele sind – was die Sicherheitsarchitektur angeht – immer eine nationale Angelegenheit. Das ist eine scheinheilige Diskussion!“

Die Polizei Berlin beweist jährlich bei vielen Spitzenveranstaltungen, dass Sicherheit bei Großveranstaltungen in Berlin funktioniert. Selbstverständlich helfen sich die Bundesländer bei Großlagen untereinander solidarisch. Die daraus entstehenden Kosten, die übrigens auch in Hamburg entstehen würden, nun zu einem Ablehnungsargument einer Olympiade in Berlin zu verdrehen, ist schon abenteuerlich.

Pfalzgraf: „Die DPolG Berlin unterstützt Olympische Spiele in Berlin nicht nur wegen der Innovationskraft und Außenwirkung für die Stadt, sondern auch, weil sie die Chance bieten, die Berliner Polizei personell und in der technischen Ausstattung gebührend zu einer innovativen internationalen Hauptstadtpolizei fortzuentwickeln.“

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