Interkommunale Kooperation bei Feuerwehren

29. Januar 2015 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Im Rahmen des Modellprojektes „Starke Kommunen – Starkes Land“ wird es auch im Bereich von Feuerwehren zu verstärkter interkommunalen Kooperationen kommen. So haben die Feuerwehren der Verbandsgemeinden Kandel und Hagenbach ein Konzept zur Zusammenarbeit erstellt, um Kapazitäten besser nutzen zu könne. „Wir werden in Zukunft zu immer mehr Kooperationen zwischen den Kommunen kommen. Um auch weiterhin gut und sicher leben zu können, brauchen wir das ehrenamtliche Engagement, zeitgemäße Ausrüstung aber auch neue Strukturen“, stellte Innenminister Roger Lewentz dazu fest und begrüßte ausdrücklich diesen Ansatz der interkommunalen Kooperation.

Die Verbandsbürgermeister, Wehrleiter und Feuerwehrleute aus der Südpfalz sind bereits in der Zusammenarbeit erste Schritte vorangekommen. Nicht nur eine gemeinsame Atemschutzgerätewerkstatt ist in Planung, auch die Zusammenarbeit bei der Aus- und Weiterbildung, der Nachwuchsförderung und der Image- und Öffentlichkeitsarbeit nimmt konkretere Formen an. Wie die Feuerwehren in Zukunft kooperieren wollen, konnten die Aktiven, dem Landesfeuerwehrinspekteur Hans-Peter Plattner in Mainz vorstellen. Plattner lobte das große Engagement und die vielen eingebrachten Ideen, die nach seiner Einschätzung auch in anderen Landesteilen auf Interesse stoßen werden. Um zu erfahren, wie Kooperation gelingen kann, nahmen auch Vertreter der Feuerwehren und der Verwaltungen aus den Verbandsgemeinden aus Meisenheim, Westerburg, Alsenz-Obermoschel und Wallmerod an der Veranstaltung teil. „Alle Feuerwehren haben das gleiche Ziel, nämlich größtmögliche Sicherheit für die Menschen zu gewährleisten. Und wenn das besser zusammen als alleine geht, dann machen wir das“, sagte Reinhard Scherrer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hagenbach.