Caffier fordert höhere Strafen für Einbrüche

29. Januar 2015 | Themenbereich: Kriminalität, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Der Mecklenburg-Vorpommernsche Innenminister Lorenz Caffier und Sprecher der unionsgeführten Innenressorts sieht in der Bayerischen Bundesratsinitiative zur Strafverschärfung bei Einbruchdiebstählen das richtige Signal.

„Wir müssen Einzeltätern und organisierten Banden auch mit modernen Ermittlungsmethoden das Handwerk legen dürfen“, sagte Lorenz Caffier.

Und weiter: „Die versuchte Bagatellisierung und die damit verbundene Einladung an potentielle Tätergruppen waren das falsche Zeichen. Einbrüche sind weiterhin an der Tagesordnung. Neben den materiellen Schäden leiden die Betroffenen oft psychisch, weil sie in ihrer Privatsphäre verletzt sind. Das muss endlich ein Ende haben. Wer nicht hören will, muss fühlen.“

Zur Forderung der Erweiterung der Ermittlungskompetenzen geht Minister Caffier noch weiter:

„Die Ermittlungsmöglichkeiten bei der Telekommunikationsüberwachung müssen verbessert werden. So kann oft aufgrund der Spurenlage vor Ort nicht sofort auf eine bandenmäßige Begehung geschlossen werden. Damit ist eine schnelle Funkzellenauswertung leider nicht möglich. Das kann so nicht weiter gehen.“