Mehr Sicherheit für Senioren

23. Januar 2015 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Die Seniorensicherheitsberater spielen im System der gesamtgesellschaftlichen Präventionsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern eine herausragende Rolle. Das betonte Innenminister Lorenz Caffier heute anlässlich der Auftaktveranstaltung des Präventionsprojektes „Seniorensicherheitsberater“ in Neubrandenburg. Mit diesem Gemeinschaftsprojekt des Landesseniorenbeirates und der Landespolizei stehen erfahrene pensionierte Polizeibeamte den Seniorinnen und Senioren landesweit als Berater in allen Fragen der persönlichen Sicherheit zur Seite. Über den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung (LfK) erhält der Landesseniorenbeirat als Projektträger in diesem Jahr für das nunmehr landesweite Projekt 13.500 EUR. Damit zählt das Projekt zu den größten Projekten, die eine Förderung durch den LfK erhalten. Ein entsprechendes Pilotprojekt, das zunächst mit 1.350 EUR unterstützt wurde, fand im vergangenen Jahr im Schweriner Raum eine außerordentlich große Resonanz.

Für Innenminister Lorenz Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des LfK ist, sind geeignete Multiplikatoren für ein erfolgreiches Projekt besonders wichtig. „Pensionierte Polizeibeamte verfügen nicht nur über das nötige Fachwissen aus ihrer früheren Tätigkeit, sie können sich als Polizeibeamte im Ruhestand auch gut in die Lage der Senioren versetzen. Ihr ehrenamtliches Engagement ist ein Gewinn für die Kriminalprävention und sehr anerkennenswert. Das breite Präventionsangebot ist Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen Polizei und Landesseniorenbeirat. Ich kann alle Senioren nur ermuntern, diese Angebote zu nutzen“, so der Minister.

Ab sofort werden die Berater im Rahmen von Vorträgen und Beratungsgesprächen sowohl kriminal- als auch verkehrspräventive Aspekte vermitteln. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auch auf die Aufklärung über aktuelle Betrugsmaschen wie den „Enkeltrick“ gelegt werden.

Zur Unterstützung von Präventionsprojekten stellt das Ministerium für Inneres und Sport über den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung in diesem Jahr wieder insgesamt 326.300 EUR zur Verfügung. Dadurch werden landesweit bislang 60 Projekte gefördert.