Touristen im Fadenkreuz von Kriminellen

16. Januar 2015 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Berlin ist ein Hotspot für Touristen. Jedes Jahr hat die Stadt rund 10 Millionen Übernachtungen. „Genau deshalb müssen wir unsere Gäste, die uns auch Geld und Leben in die Stadt bringen, schützen und achten“, sagt Bodo Pfalzgraf, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Berlin.
Die Polizei darf deshalb mit der Kriminalitätsprävention für Touristen nicht allein gelassen werden. Bodo Pfalzgraf: „Wir brauchen eine gemeinsam finanzierte Initiative von allen Akteuren, darunter Hotelgewerbe, Stadtmarketing, Museen und Clubs, um unsere Stadt touristisch attraktiv – und vor allem auch sicher zu halten.“
Die DPolG unterstützt dabei einen sachlichen, aber möglichst informativen und allgemeinverständlichen Kurs. „Um unsere Gäste umfassend zu informieren und zu schützen – ohne dabei Kriminalitätsfurcht zu schüren – brauchen wir sehr bildhafte Informationen mit eindeutigen Pictogrammen, da wir diese Informationen nicht in allen Sprachen dieser Welt auflegen können“, sagt der DPolG-Landesvorsitzende.
Bodo Pfalzgraf: „Berlin sollte Vorreiter für eine solche Art der touristischen Kriminalprävention sein. Auch bei der Willkommenskultur an den Erstkontaktstellen der Berlinbesucher, wie Bahnhöfen und Flughäfen gehört die Polizei durch die bildhafte Darstellung unseres Leitbildes ‚Freund und Helfer‘ zur Akzeptanzerhöhung weiterer touristischer Präventionsmaßnahmen mit ins Boot.“