Sitzung des Innenausschusses zur umstrittenen PKS-Erfassung kann Vertrauensverlust nicht wiederherstellen!

16. Januar 2015 | Themenbereich: Brandenburg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

„Bei der heutigen Sitzung des Innenausschusses wurde die Chance vertan, das mit der umstrittenen und regelwidrigen PKS-Erfassung grob leichtfertig vertane Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger Brandenburgs in ihre Polizei wieder herzustellen!“ so Riccardo Nemitz, Landesvorsitzender des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) heute im Nachgang der Sitzung.

Es würden weiterhin Fragen offen bleiben, so Nemitz. Dazu zähle insbesondere die genaue Bezifferung der Abweichungen, bei den verschiedenen PKS-Zählweisen in den Jahren 2013 und 2014 – egal, wie diese auch ausfallen mögen. Die verfälschten Zahlen würden sonst bei der laufenden Evaluierung zugrunde gelegt, was für die künftige Ausrichtung der Polizei in Gänze und folglich für die innere Sicherheit in Brandenburg fatale Folge haben könnte. Es gilt, den Vertrauensverlust durch klare Aussagen und Offenlegung der Zahlen wiederherzustellen.

1 Kommentar
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  1. Zitat:“Die verfälschten Zahlen würden sonst bei der laufenden Evaluierung zugrunde gelegt, was für die künftige Ausrichtung der Polizei in Gänze und folglich für die innere Sicherheit in Brandenburg fatale Folge haben könnte.“

    Welche fatalen Folgen?
    In Brandenburg?
    Haja, muss man eben das Grundgesetz ändern, dann darf man mit Hilfe der Bundeswehr, den Missstand aus dem Land fegen!
    Es wird mal Zeit, das in Deutschland militärisch Durchregiert wird!
    Die Änderung des Grundgesetzes ist Alternativlos, die Polizei ist nicht mehr Herr ihrer eigenen Statistik!

    Stellt sich mir hier die Frage, wer hier wen „verulken“ möchte?
    Böser kann ich die Nase nicht eintunken!

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