DPolG Berlin fordert Warnwesten-Pflicht ab Eintritt der Dunkelheit

14. Januar 2015 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Ohne Licht mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, kann nicht nur teuer sondern auch lebensgefährlich werden. Vor allem in den Abendstunden rasen Berlins Radfahrer ohne Licht durch die Stadt. Die Ausreden sind meist die gleichen: Die Leuchte ist eben erst kaputt gegangen. Oder besonders dreist: Meistens passiert doch sowieso nichts.  ie Zahlen aus der Verkehrsstatistik sagen allerdings etwas anderes: 2013 gab es 6952 Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung. In 3771 Fällen (rund 54 Prozent) waren dieRadler selbst schuld.
„Mit Warnwesten sind Radfahrer in der Dunkelheit besser zu erkennen. Deshalb sollte es in der Abenddämmerung und nachts eine Pflicht für Warnwesten geben“, sagt Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Berlin. Ein Verstoß gegen die vorgeschriebene Beleuchtung am Fahrrad kostet übrigens 20 Euro. Kommt es zu einem Unfall mit Sachschaden kostet das 35 Euro.

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