Mehr Engagement gegen Kiezterroristen

12. Januar 2015 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Am Wochenende warfen rund 50 Vermummte Farbbeutel und Steine gegen insgesamt sieben Gebäude, darunter das Rathaus, das Amtsgericht, zwei Banken und das Einkaufszentrum Neukölln Arcaden.

„Wenn in der deutschen Hauptstadt eine Gruppe von 50 verblendeten Linksextremisten ausreicht und ohne spürbare gesellschaftliche und politische Reaktion ganze Stadtviertel in Schrecken versetzen, dann will ich von allen politisch Verantwortlichen das gleiche Engagement sehen, wie in Sachen Pegida! Der Staat muss seine Bürger gegen alle extremistischen Bestrebungen schützen“, sagt Bodo Pfalzgraf, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Berlin.

Noch immer gibt es keine heiße Spur zu einer Gruppe von rund 20 bis 30 Personen, die in der Silvesternacht vermummt durch die Friedrichshainer Straßen zogen und mehrere Fahrzeuge und Baucontainer in Brand setzten. Zudem hatten diese Kiezterroristen den Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens und ein Fahrzeug der Polizei angegriffen.