Amtszeit des Dresdner Polizeipräsidenten verlängert

7. Januar 2015 | Themenbereich: Polizei, Sachsen | Drucken

Innenminister Markus Ulbig hat heute die Dienstzeit von Polizeipräsident Dieter Kroll um ein Jahr verlängert und ihm eine entsprechende Urkunde überreicht. Der Behördenleiter wird damit erst 2016 in den Ruhestand entlassen.

Innenminister Markus Ulbig: „Anerkennung und Respekt für die Entscheidung von Polizeipräsident Dieter Kroll. Die personelle Kontinuität ist gerade in diesem Jahr für die Landeshauptstadt von Bedeutung.“

Mit der Hinausschiebung des Ruhestandes soll der sächsischen Polizei die Erfahrung Krolls länger zur Verfügung stehen. Im Fokus steht dabei der Ab-schluss der Fusion zwischen der ehemaligen Polizeidirektion Oberes Elbtal-Osterzgebirge und der Polizeidirektion Dresden. Damit verbunden ist auch die Einbindung einer neuen IT- und Kommunikationslandschaft. Dieter Kroll ist nunmehr über Fachgremien an dem Vorhaben der neuen Koalitionsregierung zu beteiligen, um die laufende Evaluierung der Polizeistrukturreform fortzusetzen.

Im ersten Halbjahr finden in Dresden zudem zahlreiche Großveranstaltungen statt. Darunter die Demonstrationen im Februar oder die Gipfeltreffen der Finanz- und Innenminister. Polizeipräsident Ulrich Bornmann wird die Einsatzvorbereitung und –durchführung des G7-Gipfels der Finanzminister und des G6-Gipfels der Innenminister in Dresden leiten. Deren Auswertung und Nachbereitung wird voraussichtlich erst Ende 2015 abgeschlossen sein.

Polizeipräsident Dieter Kroll ist 42 Jahre im Dienst, leitete von 2000 an die Polizeidirektion in Zwickau und seit 2011 die Direktion in der Landeshauptstadt. In Dresden waren sein Fingerspitzengefühl und das Verantwortungsbewusstsein vor allem bei Großeinsätzen der Polizei mehrfach gefordert.