Innenminister Caffier entsetzt und besorgt

22. Dezember 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Am Nachmittag des 20.12.2014 kam es in Plöwen zu einer Straftat im Straßenverkehr, bei dem ein PKW auf eine Gruppe Asylbewerber aus Syrien zufuhr. Die Polizei ermittelt vorerst wegen Nötigung im Straßenverkehr und gefährlichen Eingriff in den Verkehr.

Der Minister für Inneres und Sport in M-V, Lorenz Caffier, ist entsetzt und besorgt über diese Tat.
„Wir wissen zwar noch nicht, ob die offensichtlich jungen Fahrer des Tatfahrzeugs aus jugendlichem Leichtsinn oder gar aus bewusster Menschenverachtung handelten. Das zur Anzeige gebrachte Handeln jedoch strahlt in jedem Fall eine erschreckende, moralisch sittliche Verkommenheit aus. Hier wären Menschen beinahe einfach rücksichtslos überfahren worden. Dazu kommt, dass Menschen bedroht wurden, die bei uns Zuflucht gesucht haben, weil sie in ihrer Heimat um ihr Leben fürchten mussten. Die Polizei wird alles daran setzten die Täter zu ermitteln. Wenn die beteiligten Jugendlichen wenigstens noch ein bisschen Anstand und Ehrgefühl haben, sollten sie sich selbst stellen.“

Der Minister nimmt die Tat aber auch zum Anlass, an die Menschen, die vielleicht beabsichtigten, an der „Rogida“-Demonstration in Rostock teilzunehmen, zu appellieren: „Überlegen Sie sich bitte ganz genau, welchen Organisatoren und Parolen Sie hinterherlaufen wollen. Lassen Sie sich nicht von menschenverachtenden Kriminellen und Neonazis verführen.“

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