Einsatzbereitschaft der Bundespolizei

12. Dezember 2014 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert die mangelnde Sachmittelausstattung der Bundespolizei.
Der Anteil des Sachmittelhaushaltes der Bundespolizei am gesamten Haushalt der Bundesregierung beträgt seit Jahren unverändert 0,31 % – trotz Organisationsveränderungen und zunehmenden Aufgaben. Dies führe nach Angaben der GdP seit Jahren zu einer chronischen Unterfinanzierung bei der Sachausstattung. Die Folge sei, dass Aussonderungen von Fahrzeugen nicht 1:1 ausgeglichen werden.

„Die Bundespolizei erhebt den Anspruch an sich selbst eine „Fahndungspolizei“ sein zu wollen. Mit den heutigen parlamentarischen Vorgaben ist dies jedoch nur eingeschränkt umsetzbar“, so Jörg Radek, Vorsitzender des GdP-Bezirks Bundespolizei.

„Die Einsatzbereitschaft der Bundespolizei ist durch die Defizite im Sachhaushalt nicht voll gewährleitstet. Auch die Belastungssituation für die Beschäftigten wird dadurch zusätzlich negativ beeinflusst. Das haben wir als Gewerkschaft der Polizei in der Vergangenheit immer wieder kritisiert. Wir fordern nun endlich die Einlösung der Zusicherung des Koalitionsvertrages zu einer besseren technischen Ausstattung“, so Radek weiter.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.