„Lebenslänglich will ich der Freiheit dienen“

10. Dezember 2014 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

„Lebenslänglich will ich der Freiheit dienen“ – das war das Motto des ehemaligen GdP-Landesvorsitzenden Klaus-Dieter Schlicht. Er ist am 2. Dezember im Alter von 75 Jahren verstorben. Der Recklinghäuser Klaus-Dieter Schlicht wurde 1971 zum Vorsitzenden der GdP in Nordrhein-Westfalen gewählt. Der damals 33-jährige war seiner Zeit gewerkschaftspolitisch weit voraus. In einem Grundsatzreferat mit dem bezeichnenden Titel „Den Menschen verpflichtet“ stellte er einen politischen Forderungskatalog der GdP auf, von dem wichtige Impulse für die Diskussion über gesellschaftspolitische Aufgaben der Polizei ausgingen. Klaus-Dieter Schlicht trat für weitreichende Änderungen in der Polizeiausbildung ein, damit die angehenden Polizisten ihre Aufgaben besser erfüllen können. Seine Überlegungen fanden später Eingang in die Forderung nach dem „Kommissar auf dem Streifenwagen“.
Nach nur wenigen Jahren als Landesvorsitzender musste Klaus-Dieter Schlicht 1975 aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgeben. Nur sein Amt als Kreisgruppenvorsitzender in Recklinghausen behielt er.

Die GdP hat Klaus-Dieter Schlicht viel zu verdanken.

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