Vorsicht,Taschendiebe! Weihnachtsmärkte locken auch Betrüger an

8. Dezember 2014 | Themenbereich: Kriminalität, Sachsen | Drucken

Taschendiebe stehlen meist im Schutz von Menschenmengen oder im Gedränge. Dabei sind Brieftaschen, Geldbörsen, Handys und andere Wertgegenstände Ziel der Angriffe. Die Beute wird in Handtaschen, Rucksäcken, Beuteln oder direkt in der Bekleidung gesucht und leider auch oft gefunden. Bevorzugte Tatorte sind öffentliche Verkehrsmittel, Haltestellen, Bahnhöfe, Kaufhäuser, Supermärkte oder Märkte – so auch Weihnachtsmärkte.

Im Zeitraum vom 26. November bis 31. Dezember 2013 wurden insgesamt 194 Diebstähle, davon 166 Taschendiebstähle, auf Weihnachtsmärkten in Sachsen registriert. Schwerpunkte in Sachsen waren bei diesem Delikt auf den Weihnachtsmärkten die Großstädte Dresden (79 Fälle), Leipzig (62 Fälle) und Chemnitz (22 Fälle). Der ländliche Bereich ist von diesem Delikt im einstelligen Bereich betroffen. Elf der 194 Fälle wurden aufgeklärt, dabei sind in sieben Fällen 12 Taschendiebe ermittelt worden.

Taschendiebe gehen meist in Teams von mindestens zwei Tätern und arbeitsteilig vor. Dabei nutzen sie häufig Tricks oder ein vorhandenes bzw. selbst verursachtes Gedränge: Einige lenken das Opfer ab (Anrempeln, Beschmutzen und Säubern der Kleidung, Frage nach dem Weg und Vorhalten eines Stadtplans, Anstecken einer Blume, Umarmen etc.), einer „zieht“ die Beute, andere decken die Tat und nehmen das Gestohlene an sich.

Tipps zur Vorbeugung vom Taschendiebstahl

Nur so viel Bargeld mitnehmen, wie benötigt wird.
Beim Bezahlen an Kasse oder Verkaufsstand fremden Einblick in Geldbörse oder Brieftasche vermeiden.
In jedem Gedränge besonders aufmerksam sein und ganz bewusst auf Taschendiebe achten.
Geld, Scheck- und Kreditkarten, Handy, Schlüssel und Papiere auf verschlossene Innentaschen der Kleidung verteilt dicht am Körper tragen.
Brustbeutel, Gürteltasche, Geldgürtel oder am Gürtel angekettete Geldbörse benutzen.
Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder unter den Arm geklemmt tragen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.polizei.beratung.de sowie auf jeder Polizeidienststelle.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.