Schröter für verstärkte Jugendarbeit der Feuerwehren

24. November 2014 | Themenbereich: Brandenburg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Innenminister Karl-Heinz Schröter hat sich für eine verstärkte Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehren ausgesprochen. Angesichts der rückläufigen Zahl aktiver Feuerwehrleute müsse es neben anderen Initiativen darum gehen, „noch mehr Kinder und Jugendliche frühzeitig an den Dienst in den Feuerwehren heranzuführen“, sagte Schröter bei der Delegiertenversammlung des Landesfeuerwehrverbandes am Samstag in Bernau bei Berlin. Es war Schröters erstes Zusammentreffen mit den Vertretern der Feuerwehren seit seinem Amtsantritt.

Der Innenminister unterstrich zugleich die Bedeutung des Dialogs für die Weiterentwicklung des Brand- und Katastrophenschutzes. Aus den Reihen des Feuerwehrverbandes seien in der Vergangenheit „viele gute Ideen gekommen, die den Brand- und Katastrophenschutz voran gebracht haben. Ich setze auch für die Zukunft auf diesen ehrlichen, offenen und vertrauensvollen Dialog“, sagte Schröter. Er sicherte zu, dass das System der Stützpunktfeuerwehren fortgeschrieben wird. Es habe sich bewährt. Die Stützpunktfeuerwehren sichern landesweit die flächendeckende Tageseinsatzbereitschaft im Brandschutz.

Schröter hob zugleich die Bedeutung des Ehrenamtes für einen flächendeckenden Brand- und Katastrophenschutz hervor. „Ohne die zehntausenden ehrenamtlichen Feuerwehrleute könnten unsere Städte und Gemeinden die Gefahrenabwehr nicht sicherstellen. Brandenburg braucht die Freiwillige Feuerwehr – heute und in Zukunft“, sagte der Innenminister.

Er dankte den Feuerwehrangehörigen für ihren Einsatz zum Wohle des Landes und seiner Menschen. „Sie opfern viel Freizeit, um unsere Bevölkerung im Ernstfall vor Feuer und anderen Gefahren schützen zu können. Das verdient Respekt, Anerkennung und Dank.“

In Brandenburg gab es zum Jahresbeginn 2014 200 Freiwillige Feuerwehren mit zusammen 41.666 aktiven Feuerwehrleuten. Darunter waren 5.934 Frauen. Das waren gut 1.000 Aktive weniger als ein Jahr zuvor. Hinzukommen fünf Berufsfeuerwehren mit 616 Angehörigen und 10 Werkfeuerwehren mit 946 Feuerwehrleuten. In den Jugendfeuerwehren waren 12.066 Kinder und Jugendliche organisiert. Das waren 150 Mitglieder mehr als vor Jahresfrist.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.