40 Jahre Spezialeinheiten der Polizei

20. November 2014 | Themenbereich: Polizei, Schleswig-Holstein | Drucken

Innenminister Stefan Studt sieht auf die Spezialeinheiten der Landespolizei neue Herausforderungen zukommen. „Rocker, Hooligans und gewaltbereite Rechtsextremisen fordern die Sicherheitsbehörden aktuell besonders heraus“, sagte Studt am Donnerstag (20. November) in Kiel. Er sprach auf einem Festakt zum 40-jährigen Bestehen des Spezialeinsatzkommandos (SEK) und des Mobilen Einsatzkommandos (MEK). Beide Einheiten zeichneten eine große Professionalität und hohe Einsatzbereitschaft aus. SEK und MEK seien wegen ihrer besonderen Fähigkeiten auch weiterhin für den Erfolg polizeilicher Ermittlungen und Einsätze unverzichtbar.

Das MEK unterstützt Ermittlungen, indem es vorwiegend durch verdeckte Observation und Fahndungsmaßnahmen wichtige Informationen beschafft. Das SEK ist die Einheit, wenn ein äußerst robuster Zugriff auf besonders gefährliche Straftäter erfolgen muss. Natürlich krönt das MEK seine mitunter langwierigen Observationen auch mit qualifizierten Festnahmen; und das gern beweiskräftig auf frischer Tat von Rechtsbrechern; das SEK steht dann bei Bedarf immer noch als letzte aller Möglichkeiten zur Verfügung.

Die rund 100 hochtrainierten Polizistinnen und Polizisten beider Einheiten kommen oft bei Geiselnahmen, Entführungen, Erpressungen und lebensgefährlichen Bedrohungslagen zum Einsatz. Fast immer müssen die Beamten darauf vorbereitet sein, dass der Gegner bewaffnet und äußerst gefährlich ist.

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