Bundesinnenminister besucht Berliner Polizeipräsidium und Gemeinsames Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in ?wiecko

18. November 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat am 18. November das Polizeipräsidium Berlin besucht und sich dort mit Praktikern über aktuelle Entwicklungen und Präventionsmaßnahmen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl sowie über grenzüberschreitende Kriminalität und deren Bekämpfung ausgetauscht.

Gemeinsam mit Innensenator Henkel und Polizeipräsident Kandt nahm de Maizière an einer Sitzung der Koordinierungsstelle Wohnungseinbruch teil. Im Anschluss wurde ihm die Beratungsstelle Einbruchschutz der Berliner Polizei vorgestellt. Dort erhalten Bürger jederzeit eine kostenlose kriminalpolizeiliche Fachberatung sowie Tipps und Empfehlungen zum Einbruchschutz.

De Maizière unterstrich die hohe Bedeutung von Präventionsmaßnahmen: „Die Tatsache, dass etwa 40 Prozent aller Einbrüche im Versuchsstadium stecken bleiben, zeigt, wie wichtig Sicherheitsvorkehrungen sind. Technische Maßnahmen leisten einen maßgeblichen Beitrag, doch auch Vorsicht und aufmerksame Nachbarn helfen, Einbrüche zu verhindern. Beides wollen wir mit Aufklärungskampagnen und finanziellen Anreizen zum Einbau von Sicherungstechnik fördern.“

Am Nachmittag besuchten Bundesinnenminister de Maizière und der brandenburgischen Innenminister Schröter das Gemeinsame Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit (GZ) in ?wiecko. Das GZ wurde 2007 eingerichtet, um die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen der deutschen und polnischen Polizei bei der Kriminalitätsbekämpfung in der Grenzregion zu verbessern.

Im Gespräch mit polnischen und deutschen Polizisten informierten sich die beiden Minister über die Arbeitsweise des GZ und die aktuellen Arbeitsschwerpunkte, wie etwa die Eigentumskriminalität. De Maizière lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit, von der sowohl die Polizei- und Zollbehörden als auch die Bürger in der deutsch-polnischen Grenzregion profitieren.

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