Polizeitage 2014

17. November 2014 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Die deutschlandweit geringste Kriminalitätsbelastung, der höchste Personalstand aller Zeiten sowie eine moderne Ausstattung und hohe Einsatzkompetenz – Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck lässt keine Zweifel daran, dass die Bayerische Polizei für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet ist. Das verdeutlichte Eck heute bei den ‚Polizeitagen 2014‘ in München, einer Veranstaltung des Behördenspiegels gemeinsam mit der Gewerkschaft der Polizei zum Thema ‚Effiziente Bewältigung von polizeilichen Großlagen‘. „Die Bayerische Polizei wird ihre hervorragende Professionalität beim G7-Gipfel eindrucksvoll unter Beweis stellen‘, ist sich Eck sicher. Als Belege führte der Innenstaatssekretär anspruchsvolle Polizeieinsätze wie die Fußballweltmeisterschaft und den Papstbesuch 2006 sowie beispielsweise das jährliche Oktoberfest und die Münchner Sicherheitskonferenz an, die jeweils von der Bayerischen Polizei mit Bravour gemeistert wurden.

Wie Eck betonte, hat die Sicherheit in Bayern höchste Priorität. Das A & O sei dabei eine gute Personalausstattung der Polizei. „Wir haben deshalb bei der Bayerischen Polizei von 2009 bis 2013 insgesamt mehr als 2.000 dauerhafte neue Stellen geschaffen“, erläuterte der Innenstaatssekretär. „Insgesamt konnten wir rund 6.500 Vollzugsbeamte neu einstellen, 3.100 mehr, als in den Ruhestand gingen.“ Eck sicherte zu, den höchsten Personalstand aller Zeiten bei der Bayerischen Polizei durch hohe Einstellungszahlen die nächsten Jahre weiter zu festigen. Außerdem habe die Bayerische Polizei eine spezielle Werbeoffensive gestartet, um die besten Köpfe für die Ausbildung zu gewinnen.

Auch die Ausstattung einer modernen Polizei muss am Puls der Zeit sein, betonte Eck. „Wir legen daher großen Wert auf einen hochwertigen Fuhrpark, auf leistungsstarke Hubschrauber und moderne EDV.“ So habe die Bayerische Polizei für rund 1,8 Millionen Euro mehr als 400 hochmoderne CarPads angeschafft. Sie ermöglichen den Fahndern einen mobilen Zugriff auf polizeiliche Fahndungssysteme. Außerdem erprobe derzeit das Polizeipräsidium München für ein Jahr eine Facebook-Fanpage und einen Twitter-Account. Die ersten Erfahrungen seien sehr positiv. „Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Bürger und Polizei in Sozialen Netzwerken werden auch beim G7-Gipfel zum Einsatz kommen“, kündigte Eck an.

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